Affirmationen und das Wort "nicht"
Affirmationen können eine sehr gute Motivationshilfe sein, wenn man sich etwas abgewöhnen will,aber auch als Verstärker von erwünschten Eigenschaften.(firmare=verstärken,bekräftigen,bestätigen).
Doch wie wende ich sie am besten an bzw wie formuliere ich meine Afirmation(en) richtig?
Immer im Aktiv formulieren!Also zB "ich erledige alles immer rechtzeitig",anstatt von "meine Angelegenheiten werden von mir immer rechtzeitig erledigt".
Gund:Beim Aktiv bin ich selbst die handelnde,ich bestimme was geschieht während bei der Passivformulierung geschieht etwas mit mir,der Fokus rückt hier auf die Angelegenheiten,die noch zu erledigen sind in dem Beispiel und nicht auf mich,auf mein Handeln
(hier: die Dinge erledigen).
Ich verschenke also Enerie durch eine Passivformulierung.
Doch am wirkungsloseten bzw sogar sich ins Gegenteil vom Gewünschten können sich Affirmationen kehren,wenn sie nicht nur passiv,sondern auch noch mit dem Wort "nicht" versehen sind.
Allerdings ist eine Aktivformulierung,in der ich zwar mein Selbsthandeln bestätige,dann aber durch "nicht" eine Negativ formulierung wähle, auch nicht besonders wirkungsvoll.
Also wenn ich auf gar keinen Fall zB zunehmen will,sage ich nicht:
"Ich will nicht zunehmen",sondern ich sage:
"Ich will,daß alles so bleibt wie es ist.Ich wil mein Gewicht behalten,so wie es ist!"
Denn wenn ich sage "ich will nicht zunehmen",bleibt in meinem Unterbewußtsein eben doch "ich" und "zunehmen" haften,also genau das Gegenteil von dem,was ich eigentlich will!
Grund:wir Menschen können uns weder das Nichts vorstellen,noch die Unendlichkeit.
Und da Affirmationen ja auf das Unterbewußtsein wirken,können sie nicht die Logik ansprechen,da diese nur unserem Wachbewußtsein zur Verfügung steht.
Wir müssen uns also zuerst das vorstellen,was nicht sein soll bzw nicht ist und dann erst das Gegeneil davon.
Sagt zB jemand zu mir,ich soll etwas nicht fallen lassen,stelle ich mir auromatisch erst einmal vor,daß es fällt und dann kommt erst die Verneinung.
Also ist es doch besser zu sagen "ich komme immer pünktlich" statt "ich komme nicht zu spät",da ich so erst gar nicht an das,was ich vermeiden will, denke.
Das Gemeinste an der Sache ist,daß wenn wir das,was wir vermeiden bzw uns abgewöhnen wollen mit einer oder mehreren negativen Emotionen belegt haben,wirkt diese Emotion dann als enormer Verstärker:
Es entsteht dann ein Tauziehen.
Bsp:"Ich da darf auf keinen Fall vergessen,morgen XY anzurufen",hier entspricht das "auf keinen Fall dem "nicht"
Mein Unterbewußtsein erhält als erste Botschaft das Vergessen anstatt "ich denke an.." und wenn die Folgen dieses Vergessens unangenehm für mich sind,kann die Emotion Angst (eben vor diesen Folgen) dazukommen.
Nun ziehen mein Wunsch,eben an besagten Anruf zu denken und meine Angst vor den Folgen des Vergessens miteinander dh sie ziehen das Seil in genau entgegengesetzte Richtungen:
Sieger ist,wie auch im "richtigen" Leben der stärkere,also ist die Angst stärker als der Wunsch besagten Anruf in Erinnerung zu behalten,werde ich besagten Anruf vergessen,verschusseln,mir kommt was dazwischen...
Deshalb Affirmationen immer :
1.) Im Aktiv
2.)niemals mit Wörtern wie "nicht","auf Keinen Fall" formulieren
Wir sagen das,was wir wollen und nicht das,was wir nicht wollen!!!
Ein schönes,erholsames Wochenende wünscht Euch Moira,sofern erwünscht!
Doch wie wende ich sie am besten an bzw wie formuliere ich meine Afirmation(en) richtig?
Immer im Aktiv formulieren!Also zB "ich erledige alles immer rechtzeitig",anstatt von "meine Angelegenheiten werden von mir immer rechtzeitig erledigt".
Gund:Beim Aktiv bin ich selbst die handelnde,ich bestimme was geschieht während bei der Passivformulierung geschieht etwas mit mir,der Fokus rückt hier auf die Angelegenheiten,die noch zu erledigen sind in dem Beispiel und nicht auf mich,auf mein Handeln
(hier: die Dinge erledigen).
Ich verschenke also Enerie durch eine Passivformulierung.
Doch am wirkungsloseten bzw sogar sich ins Gegenteil vom Gewünschten können sich Affirmationen kehren,wenn sie nicht nur passiv,sondern auch noch mit dem Wort "nicht" versehen sind.
Allerdings ist eine Aktivformulierung,in der ich zwar mein Selbsthandeln bestätige,dann aber durch "nicht" eine Negativ formulierung wähle, auch nicht besonders wirkungsvoll.
Also wenn ich auf gar keinen Fall zB zunehmen will,sage ich nicht:
"Ich will nicht zunehmen",sondern ich sage:
"Ich will,daß alles so bleibt wie es ist.Ich wil mein Gewicht behalten,so wie es ist!"
Denn wenn ich sage "ich will nicht zunehmen",bleibt in meinem Unterbewußtsein eben doch "ich" und "zunehmen" haften,also genau das Gegenteil von dem,was ich eigentlich will!
Grund:wir Menschen können uns weder das Nichts vorstellen,noch die Unendlichkeit.
Und da Affirmationen ja auf das Unterbewußtsein wirken,können sie nicht die Logik ansprechen,da diese nur unserem Wachbewußtsein zur Verfügung steht.
Wir müssen uns also zuerst das vorstellen,was nicht sein soll bzw nicht ist und dann erst das Gegeneil davon.
Sagt zB jemand zu mir,ich soll etwas nicht fallen lassen,stelle ich mir auromatisch erst einmal vor,daß es fällt und dann kommt erst die Verneinung.
Also ist es doch besser zu sagen "ich komme immer pünktlich" statt "ich komme nicht zu spät",da ich so erst gar nicht an das,was ich vermeiden will, denke.
Das Gemeinste an der Sache ist,daß wenn wir das,was wir vermeiden bzw uns abgewöhnen wollen mit einer oder mehreren negativen Emotionen belegt haben,wirkt diese Emotion dann als enormer Verstärker:
Es entsteht dann ein Tauziehen.
Bsp:"Ich da darf auf keinen Fall vergessen,morgen XY anzurufen",hier entspricht das "auf keinen Fall dem "nicht"
Mein Unterbewußtsein erhält als erste Botschaft das Vergessen anstatt "ich denke an.." und wenn die Folgen dieses Vergessens unangenehm für mich sind,kann die Emotion Angst (eben vor diesen Folgen) dazukommen.
Nun ziehen mein Wunsch,eben an besagten Anruf zu denken und meine Angst vor den Folgen des Vergessens miteinander dh sie ziehen das Seil in genau entgegengesetzte Richtungen:
Sieger ist,wie auch im "richtigen" Leben der stärkere,also ist die Angst stärker als der Wunsch besagten Anruf in Erinnerung zu behalten,werde ich besagten Anruf vergessen,verschusseln,mir kommt was dazwischen...
Deshalb Affirmationen immer :
1.) Im Aktiv
2.)niemals mit Wörtern wie "nicht","auf Keinen Fall" formulieren
Wir sagen das,was wir wollen und nicht das,was wir nicht wollen!!!
Ein schönes,erholsames Wochenende wünscht Euch Moira,sofern erwünscht!
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