Ehe und Partnerschaft
Heute vor genau 38 Jahren schlossen meine Eltern den Bund fürs Leben.
Die beiden sind immer noch zusammen nach all den Jahren.
Erzählt man das vorallem jüngeren Leuten,schauen die einen oft ganz erstaunt an und fragen,wie so etwas möglich sei und ob die sich denn nach so langer Zeit überhaupt noch etwas zu sagen hätten.
Manche meinen sogar,wie langweilig das doch sein müsse,weil man sich doch nach dieser Zeit gegenseitig in und auswendig kennen würde.
Sie meinen,da wäre doch jeder Reiz weg.
Ich finde diese Einstellung sehr bedenklich,genauso wie die hohe Scheidungsrate in der westlichen Zivilisation.
Viele Paare kennen sich nicht einmal ein halbes Jahr und meinen sie müssen gleich heiraten und Kinder in die Welt setzen.Wenns dann nach ein paar Jahren kracht,macht man sich nicht die Mühe,durch offene Gespräche sich wieder anzunähern,nein,da wird sich gegenseitig beschimpft,die eigenen Unzulänglichkeiten werden dem/der Partner/in in die Schuhe geschoben-ist ja soo bequem und wenn sich dann nichts ändert,wird die Scheidung eingereicht.
Doch wie soll sich was ändern,wenn man nicht sein eigenes Verhalten überdenkt und ändert?
Das allgemeine Problem,das dahintersteckt,ist häufig die Unfähigkeit,sich im Alltag richtig miteinander auszutauschen,da wird lieber stumm nach der Arbeit vor dem TV gehockt,anstatt sich miteinander zu unterhalten,was einen bewegt und was man gerne ändern möchte.
Da wird lieber geschluckt um des lieben Friedens willen,weil man nicht gelernt hat,mitanderander konstruktiv zu diskutieren und Kompromisse zu finden,die für beide gut sind.
Irgendwann platzt dann die Bombe aus meist nichtigen Anlässen und dann gehts los mit Beschuldigungen und persönlichen Beleidigungen,worauf der Partner meist in gleicher Weise reagiert,was dann in der Dauerkrise bzw in der Scheidung endet.
Oft wird sogar vor den Kindern gestritten,was eine Katastophe ist:
Kinder leiden,wenn die Eltern sich streiten.
Es war für mich als Kind schrecklich,wenn meine Eltern sich gestritten haben,was glücklicherweise sehr selten vorkam.
Die Liebe meiner Eltern war/ist eine Konstante auf die ich mich immer verlassen konnte/kann.Das ist sehr wichtig,um einem Kind Sicherheit und Geborgenheit zu geben,was das Kind stärkt.
Doch soweit denken viele nicht,nein im Gegenteil,da wird sich gegenseitig betrogen,weil man Selbstbestätigung sucht.Man muß sich beweisen,wie attraktiv man doch ist.
Das ist auch so ein Problem:
vielen Leuten geht es hauptsächlich darum,daß sie eine/n schönen,sportlichen Partner/in haben.
Da wird nicht gefragt,ob er oder sie vom Wesen,Einstellung,Interessen und Spiritualität zu einem paßt,nein da heißt es:
Ist der/die aber schön,den/die will ich haben!
Läßt dann zB im Alter diese Schönheit nach und die Leidenschaft,muß ein neues hübsches Spielzeug her.Dabei ist doch genau diese Nähe und Vertrautheit das,was das Zusammensein so schön macht,ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit vermittelt.
Womit wir beim Besitzen-Wollen und gegenseitiger Manipulation angekommen sind.
Da ja das Äußere des anderen soooo wichtig ist,wird versucht den/die Partner/in passend zu machen in den genannten wichtigeren Bereichen wie Angewohnheiten,Ansichten...,die vernachlässigt wurden zu Gunsten oberflächlicher Dinge wie Aussehen,Bankkonto.
Nun ist einer damit beschäftigt,den anderen in eine gewisse Richtung zu ziehen und der andere versucht sich dem zu entziehen:
es entsteht ein Tauziehen,ein Ziehen in entgegensetzte Richtungen.
Statt gemeinsam in die gleiche Richtung,zu beiderseitigem Nutzen zu ziehen und dadurch die Kräfte zu verdoppeln,wie es in einer Ehe/Partnerschaft sein soll,wird die Kraft halbiert.
Die Partner schädigen sich gegenseitig.
Wenn eine/r dann noch ein geringes Selbstwertgefühl hat,sind für Eifersucht und Besitzen-Wollen Tür und Tor geöffnet:
nun wird Vertrauen mit Mißtrauen ersetzt und das,was man eigentlich verhindern wollte,daß der/die Partner/in sich jemand anderem zuwendet,passiert:
Was man fürchtet,woran man ständig denkt,das zieht man auch an.
Verhält man sich noch entsprechens dazu (zB rumgezicke) braucht mann/frau sich nicht zu wundern,wenn die Alpträume vom Verlassen-Werden wahr werden.
Aber dann wird nur gejammert,wie unschuldig und arm dran man doch sei und alle Schuld wird dem Anderen aufgebürdet.Nur nicht darüber nachdenken,was man/frau selbst falsch gemacht hat.
In der nächsten Beziehung,in die sich oft sehr schnell gestürzt wird um das eingeknickte Selbstwertgefühl zu kurieren und sich selbst vom Reflektieren der vergangenen Beziehung/der EIGENEN Fehler abzulenken,wiederholt sich dann die ganze Choose,denn man hat ja nur verdrängt und nichts dazugelernt.
Traurig nur,daß immer die Kinder die Leitragenden sind bei den Trennungen und dann auch noch häufig das vorgelebte,falsche Verhalten der Eltern nachahmen.Schade!
Die beiden sind immer noch zusammen nach all den Jahren.
Erzählt man das vorallem jüngeren Leuten,schauen die einen oft ganz erstaunt an und fragen,wie so etwas möglich sei und ob die sich denn nach so langer Zeit überhaupt noch etwas zu sagen hätten.
Manche meinen sogar,wie langweilig das doch sein müsse,weil man sich doch nach dieser Zeit gegenseitig in und auswendig kennen würde.
Sie meinen,da wäre doch jeder Reiz weg.
Ich finde diese Einstellung sehr bedenklich,genauso wie die hohe Scheidungsrate in der westlichen Zivilisation.
Viele Paare kennen sich nicht einmal ein halbes Jahr und meinen sie müssen gleich heiraten und Kinder in die Welt setzen.Wenns dann nach ein paar Jahren kracht,macht man sich nicht die Mühe,durch offene Gespräche sich wieder anzunähern,nein,da wird sich gegenseitig beschimpft,die eigenen Unzulänglichkeiten werden dem/der Partner/in in die Schuhe geschoben-ist ja soo bequem und wenn sich dann nichts ändert,wird die Scheidung eingereicht.
Doch wie soll sich was ändern,wenn man nicht sein eigenes Verhalten überdenkt und ändert?
Das allgemeine Problem,das dahintersteckt,ist häufig die Unfähigkeit,sich im Alltag richtig miteinander auszutauschen,da wird lieber stumm nach der Arbeit vor dem TV gehockt,anstatt sich miteinander zu unterhalten,was einen bewegt und was man gerne ändern möchte.
Da wird lieber geschluckt um des lieben Friedens willen,weil man nicht gelernt hat,mitanderander konstruktiv zu diskutieren und Kompromisse zu finden,die für beide gut sind.
Irgendwann platzt dann die Bombe aus meist nichtigen Anlässen und dann gehts los mit Beschuldigungen und persönlichen Beleidigungen,worauf der Partner meist in gleicher Weise reagiert,was dann in der Dauerkrise bzw in der Scheidung endet.
Oft wird sogar vor den Kindern gestritten,was eine Katastophe ist:
Kinder leiden,wenn die Eltern sich streiten.
Es war für mich als Kind schrecklich,wenn meine Eltern sich gestritten haben,was glücklicherweise sehr selten vorkam.
Die Liebe meiner Eltern war/ist eine Konstante auf die ich mich immer verlassen konnte/kann.Das ist sehr wichtig,um einem Kind Sicherheit und Geborgenheit zu geben,was das Kind stärkt.
Doch soweit denken viele nicht,nein im Gegenteil,da wird sich gegenseitig betrogen,weil man Selbstbestätigung sucht.Man muß sich beweisen,wie attraktiv man doch ist.
Das ist auch so ein Problem:
vielen Leuten geht es hauptsächlich darum,daß sie eine/n schönen,sportlichen Partner/in haben.
Da wird nicht gefragt,ob er oder sie vom Wesen,Einstellung,Interessen und Spiritualität zu einem paßt,nein da heißt es:
Ist der/die aber schön,den/die will ich haben!
Läßt dann zB im Alter diese Schönheit nach und die Leidenschaft,muß ein neues hübsches Spielzeug her.Dabei ist doch genau diese Nähe und Vertrautheit das,was das Zusammensein so schön macht,ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit vermittelt.
Womit wir beim Besitzen-Wollen und gegenseitiger Manipulation angekommen sind.
Da ja das Äußere des anderen soooo wichtig ist,wird versucht den/die Partner/in passend zu machen in den genannten wichtigeren Bereichen wie Angewohnheiten,Ansichten...,die vernachlässigt wurden zu Gunsten oberflächlicher Dinge wie Aussehen,Bankkonto.
Nun ist einer damit beschäftigt,den anderen in eine gewisse Richtung zu ziehen und der andere versucht sich dem zu entziehen:
es entsteht ein Tauziehen,ein Ziehen in entgegensetzte Richtungen.
Statt gemeinsam in die gleiche Richtung,zu beiderseitigem Nutzen zu ziehen und dadurch die Kräfte zu verdoppeln,wie es in einer Ehe/Partnerschaft sein soll,wird die Kraft halbiert.
Die Partner schädigen sich gegenseitig.
Wenn eine/r dann noch ein geringes Selbstwertgefühl hat,sind für Eifersucht und Besitzen-Wollen Tür und Tor geöffnet:
nun wird Vertrauen mit Mißtrauen ersetzt und das,was man eigentlich verhindern wollte,daß der/die Partner/in sich jemand anderem zuwendet,passiert:
Was man fürchtet,woran man ständig denkt,das zieht man auch an.
Verhält man sich noch entsprechens dazu (zB rumgezicke) braucht mann/frau sich nicht zu wundern,wenn die Alpträume vom Verlassen-Werden wahr werden.
Aber dann wird nur gejammert,wie unschuldig und arm dran man doch sei und alle Schuld wird dem Anderen aufgebürdet.Nur nicht darüber nachdenken,was man/frau selbst falsch gemacht hat.
In der nächsten Beziehung,in die sich oft sehr schnell gestürzt wird um das eingeknickte Selbstwertgefühl zu kurieren und sich selbst vom Reflektieren der vergangenen Beziehung/der EIGENEN Fehler abzulenken,wiederholt sich dann die ganze Choose,denn man hat ja nur verdrängt und nichts dazugelernt.
Traurig nur,daß immer die Kinder die Leitragenden sind bei den Trennungen und dann auch noch häufig das vorgelebte,falsche Verhalten der Eltern nachahmen.Schade!
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