Der Mensch geht immer von sich selber aus
"Alles was ich selber tu,trau ich auch den andern zu!" lautet ein alter Spruch.
Daß an dem Sprüchlein was wahres dran ist,hat sicher jede/r schon erlebt.
Am deutlichsten fiel mir das aber vor einigen Jahren auf,als eine Bekannte,die selbst ihren Verlobten andauernd mit anderen Männern betrogen hat,ein riesengroßes Theater aufführte,als sie ihn kurz vor Mitternacht auf seinem Handy anzurufen versuchte und nur die Mailbox dranging.
"Der betrügt mich doch sicher.Der vergnügt sich doch gerade sicher mit einer anderen!",so steigerte sie sich immer weiter rein.
Ich war ein wenig verwundert,daß sie so einen Tanz aufführte,wo sie doch selbst dasselbe tat,was sie ihrem Verlobten unterstellte.Warum denkt sie nicht daran,daß er vielleicht einen stressigen Arbeitstag hinter sich hatte und deshalb einfach nur schlafen will?
Dann dachte ich daran,wie ich selbst reagierte zu der Zeit,als mein Großer Bruder und ich noch ein Paar waren:
wenn ich ihn da über eine längere Zeit nicht erreichen konnte,dachte ich nicht ein einziges Mal daran,daß er mich betrügen würde.
Nein,ich machte mir immer nur Sorgen,daß ihm nichts passiert war,da er gerne Gas gibt mit seinem selbstgebauten Fahrrad.
Aber wir vertrau(t)en einander,bei uns beiden betrog niemand den andern,deshalb kam auch dieser Gedanke nicht auf.
Dasselbe habe ich oft mit Eifersucht erlebt:
ich freue mich immer,wenn jemand etwas in seinem Leben verbessern kann.Oder wenn mir jemand bei etwas helfen kann,das ich selbst nicht oder nicht gut kann bin ich dankbar für die Hilfe,aber:
Ich käme nicht auf den Gedanken,es dem anderen zu neiden.
"Willst Du Dich selber erkennen,
so sich,wie die andern es treiben.
Willst Du die andern verstehn
blick in Dein eigenes Herz."
(Schiller)
Doch was,wenn man selbst nicht so empfindet wie die große Masse,also wie in meinem Beispiel,keinen Neid verspürt?
Dann geht man davon aus,daß der andere sich freut,wenn man ihm erzählt,daß man zB befördert wurde oder daß er zumindest mit Gleichgültigkeit reagiert.
Doch wenn dieser andere jetzt ein Mensch ist der zu Neid neigt?
Wenn er zB rumerzählt,die hat doch nur mit dem Chef rum gev...,deshalb wurde sie befördert?
Es nervt einfach schrecklich,sich bei manchen Leuten genau überlegen zu müssen,was man sie wissen lassen kann.
Man kann nicht von sich selbst ausgehen,sondern muß sich überlegen,wie was auf sie wirken könnte bzw zu was für welchen Schlechtigkeiten aus welchen komischen,emotionalen Grünnden manche neigen.
Es ist sehr anstrengend und nervt!!!!!
Doch tue ich es nicht,werde ich mit deren negativen Reaktionen belästigt und sich mit Emotionen und negativen Projektionen bombardieren zu lassen, schwächt die eigene Energie ja auch und kann Mißgeschicke anziehen.
Daher habe ich mir zB angewöhnt,wirklich nur bei meinen Eltern und Freunden ganz offen zu sein.
Bei allen andern wird tiefgestapelt und verschwiegen,um Neid zu verhindern,aber auch Schadenfreude bei Mißerfolgen.
Ich finde das sehr traurig,daß ich gezwungen bin ,so zu handeln.
Warum gehen die meisten Leute zwar hauptsächlich bei Schlechtigkeiten von sich selbst aus,sind aber nicht oder kaum dazu in der Lage,sich in Tiere hineinzuversetzen oder in ihre eigenen Kinder
Jede/r von uns war doch selbst mal Kind!Also ich kann mich noch sehr gut daran erinnern,wie ich als Kind gefühlt habe....
Daß an dem Sprüchlein was wahres dran ist,hat sicher jede/r schon erlebt.
Am deutlichsten fiel mir das aber vor einigen Jahren auf,als eine Bekannte,die selbst ihren Verlobten andauernd mit anderen Männern betrogen hat,ein riesengroßes Theater aufführte,als sie ihn kurz vor Mitternacht auf seinem Handy anzurufen versuchte und nur die Mailbox dranging.
"Der betrügt mich doch sicher.Der vergnügt sich doch gerade sicher mit einer anderen!",so steigerte sie sich immer weiter rein.
Ich war ein wenig verwundert,daß sie so einen Tanz aufführte,wo sie doch selbst dasselbe tat,was sie ihrem Verlobten unterstellte.Warum denkt sie nicht daran,daß er vielleicht einen stressigen Arbeitstag hinter sich hatte und deshalb einfach nur schlafen will?
Dann dachte ich daran,wie ich selbst reagierte zu der Zeit,als mein Großer Bruder und ich noch ein Paar waren:
wenn ich ihn da über eine längere Zeit nicht erreichen konnte,dachte ich nicht ein einziges Mal daran,daß er mich betrügen würde.
Nein,ich machte mir immer nur Sorgen,daß ihm nichts passiert war,da er gerne Gas gibt mit seinem selbstgebauten Fahrrad.
Aber wir vertrau(t)en einander,bei uns beiden betrog niemand den andern,deshalb kam auch dieser Gedanke nicht auf.
Dasselbe habe ich oft mit Eifersucht erlebt:
ich freue mich immer,wenn jemand etwas in seinem Leben verbessern kann.Oder wenn mir jemand bei etwas helfen kann,das ich selbst nicht oder nicht gut kann bin ich dankbar für die Hilfe,aber:
Ich käme nicht auf den Gedanken,es dem anderen zu neiden.
"Willst Du Dich selber erkennen,
so sich,wie die andern es treiben.
Willst Du die andern verstehn
blick in Dein eigenes Herz."
(Schiller)
Doch was,wenn man selbst nicht so empfindet wie die große Masse,also wie in meinem Beispiel,keinen Neid verspürt?
Dann geht man davon aus,daß der andere sich freut,wenn man ihm erzählt,daß man zB befördert wurde oder daß er zumindest mit Gleichgültigkeit reagiert.
Doch wenn dieser andere jetzt ein Mensch ist der zu Neid neigt?
Wenn er zB rumerzählt,die hat doch nur mit dem Chef rum gev...,deshalb wurde sie befördert?
Es nervt einfach schrecklich,sich bei manchen Leuten genau überlegen zu müssen,was man sie wissen lassen kann.
Man kann nicht von sich selbst ausgehen,sondern muß sich überlegen,wie was auf sie wirken könnte bzw zu was für welchen Schlechtigkeiten aus welchen komischen,emotionalen Grünnden manche neigen.
Es ist sehr anstrengend und nervt!!!!!
Doch tue ich es nicht,werde ich mit deren negativen Reaktionen belästigt und sich mit Emotionen und negativen Projektionen bombardieren zu lassen, schwächt die eigene Energie ja auch und kann Mißgeschicke anziehen.
Daher habe ich mir zB angewöhnt,wirklich nur bei meinen Eltern und Freunden ganz offen zu sein.
Bei allen andern wird tiefgestapelt und verschwiegen,um Neid zu verhindern,aber auch Schadenfreude bei Mißerfolgen.
Ich finde das sehr traurig,daß ich gezwungen bin ,so zu handeln.
Warum gehen die meisten Leute zwar hauptsächlich bei Schlechtigkeiten von sich selbst aus,sind aber nicht oder kaum dazu in der Lage,sich in Tiere hineinzuversetzen oder in ihre eigenen Kinder
Jede/r von uns war doch selbst mal Kind!Also ich kann mich noch sehr gut daran erinnern,wie ich als Kind gefühlt habe....
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