Handarbeiten
Heutzutage gibt es kaum mehr richtige,gute Handarbeitsläden,in denen man nicht nur ein großes Sortiment Wolle zur Auswahl hat, sondern auch eine kompetente,freundliche Geschäftsinhaberin oder Verkäuferin findet,die einem zB erklären kann wie ein bestimmtes Strickmuster funktioniert.
Meist muß man die Wolle im Kaufhaus besorgen,aber Anleitung und Ideen sind leider Fehlanzeige.
Als ich einmal fragte,weshalb denn nur Wolle,Knöpfe,Garn und Stricknadeln im Angebot seien,aber das Angebot erstens sehr begrenzt ausfällt und auch niemand einem weiterhelfen kann,wenn man zB beim Sockenstricken ein Problem mit der Ferse habe,bekam ich nur ein erstauntes:
"Wer macht denn heute noch großartig Handarbeiten?" zur Antwort.
Das finde ich sehr traurig:
Handarbeiten machen Spaß,fördern die Kreativität und haben wie zB Stricken eine beruhigende Wirkung aufs Gemüt.
Außerdem ist es doch Magie pur selbst zB einen Pullover zu stricken:
Ich kann selber bestimmen,wie der Pulli aussehen soll,aus welchen Materialen er sein soll,wie lang er sein soll,welche Farben er haben darf,mit welchen Mustern ich ihn verziere,ob er einen runden Kragen bekommt oder einen V-Ausschnitt,ob ich lieber Knöpfe oder einen Reißverschluß haben will...
Das alles bestimme ich selbst,wenn ich mir einen Pulli stricke.
Außerdem macht es mir Freude,dabei zuzusehen,wie er durch meine Arbeit immer weiter wächst.
Oder wenn ich einen Teppich knüpfe,was ich schon 2mal getan habe,in meiner Wohnung befinden sich 2 selbstgeknüpfte Teppiche-habe ich nicht nur die Möglichkeit als Knüpfmaterial richtige,echte,dicke Wolle zu nehmen,sondern kann auch in jeden Knoten,den ich knüpfe bestimmte Energien mit hineinknüpfen für zB Schutz.
Meine Fellnasen liegen übrigens am liebsten auf diesen selbstgeknüpften Exemplaren,die gehören eindeutig zu den Lieblingsplätzen.
Und im Winter bekomme ich keine kalten Füße beim Barfußlaufen durch die Wohnung!
Die drei Schwestern,die Nornen sind ebenfalls Frauen,die gerne handarbeiten:
Urd spinnt den (Lebens)faden,das bedeutet,was in der Vergangenheit von uns getan und gedacht wurde ergibt das Garn,aus dem unser Teppich gewebt wird,also unser Schicksal bestimmt wird.
Werdandi webt daraus einen Teppich (das durch unser eigenes Denken und Handeln verursachte Schicksal in der Gegenwart) und Skuld trennt den (Lebens)faden mit der Schere durch,wenn die Zeit gekommen ist.
Wenn ein Seemann von fantastischen Seeungeheuern erzählt,lachen wir ihn aus und sagen ihm,er solle nicht soviel Seemannsgarn spinnen.
Oder erinnern wir uns an die "Nebel von Avalon":
Morgaine bestickte die Schwertscheide von Excalibur mit magischen Symbolen,damit König Arthur in der Schlacht geschützt sein sollte.
Warum verzichten wir heutigen Hexen auf diese einfache und doch schöne und wirkungsvolle Magie????
Warum meinen wir,die gekauften Sachen wären besser und chicer,als die,die wir mit unsere eigenen Fantasie und unseren eigenen Händen herstellen können,bzw warum denken manche sogar diese Sachen wären minderwertig?
Warum wird man,wenn man sich getraut,in der Straßenbahn das Strickzeug auszupacken dumm angeklotzt oder sogar verspottet?
Warum dieses Klischee der sockenstrickendenden Oma?
Jede/n,den/die ich kenne,der/die einmal ein Paar selbstgestrickte Socken getragen hat,sagt mir,daß es vorallem im Winter nichts besseres gäbe.
Außerdem erhalten wir uns nicht nur die Fantasie,bestimmen unsere Mode selbst,wenn wir unsere Kleider selber häkeln oder stricken,es macht uns auch ein Stück unabhängiger,in diesem Falle von der Textilindustrie.
Nach dem Krieg zB haben die Frauen, wenn ein Pulli zu kurz wurde fürs Kind,einfach den Saum geöffnet und angestrickt.
Aus Hakenkreuzfahnen und Uniformteilen haben sie Kleider für ihre Familien gearbeitet,als Stoffe und Fertigprodukte Mangelware waren.
Heute wären die meisten Frauen dazu nicht mehr in der Lage:
Sie wissen nämlich gar nicht mehr,wie frau so etwas macht.
Sie lassen sich die Mode von einigen wenigen vorschreiben und machen nur nach,statt sich selbst etwas auszudenken,was ihnen gefällt und zu ihnen paßt.
Sie verzichten auch auf die Magie,die diesen selbstgearbeiteten Dingen innewohnt:
Ein guter Freund von mir ist Türke,er erzählte mir mal,daß seine Mutter auch Teppiche geknüpft und Bettwäsche bestickt hat für ihre Aussteuer.
Damals saßen die Frauen des Dorfes zusammen,wer etwas gut konnte,zeigte es den Anderen,dabei wurde über die Träume und Wünsche für die Zukunft gesprochen und alte Geschichten wurden erzählt.
Das diente dem Zusammenhalt der Frauen und Mädchen ,also letzendlich dem Wohl des ganzen Dorfes.
Wenn seine Mutter heute eine dieser selbstgearbeiteten Dinge sieht oder anfaßt,erinnert sie sich immer daran,wie es war,als sie das entsprechende gemacht hat,sie denkt an ihre Träume und die alten Geschichten,die Handarbeiten wurden zu einer Brücke,sie sind wie der berühmte Knoten im Taschentuch:-
eine Erinnerungsstütze.
Warum nur verzichten wir moderne Frauen auf den Spaß,die Kreativität und Unabhängigkeit,die uns Handarbeiten bringen können?
Warum nehmen wir lieber eine Beruhigungspille,anstatt uns durch Stricken zu beruhigen?
Warum laufen wir alle in denselben Sachen rum,nur weil uns jemand sagt,daß das modern sei und lassen uns auch äußerlich gleichschalten und abhängig machen von der Industrie?
Es heißt nicht umsonst:Wie innen,so außen:
wer also schon äußerlich völlig genormt ist,wie sieht es da wohl mit dem Inneren,mit dem Geist aus?
Womit auch geklärt ist,warum die Herrschenden keinerlei Interesse daran haben,die Menschen für Handarbeiten zu interessieren,es dient der Gleichschaltung der Menschen unter dem Deckmäntelchen der Gleichstellung von Mann und Frau:
Handarbeit wurde mit der Begründund von den Stundenplänen vorallem der Mädchen gedrängt,es würde die Mädchen in die Rolle des Hausmütterchens hineinstecken.
Kreative,unabhängige,selbstdenkende Menschen sind eben die allergrößte Gefahr für gewisse Herrschaften:alles was dazu dient,daß Menschen eben zu dieser Gefar werden,wie zB Handarbeiten,wird verdrängt,als altmodisch erklärt usw.
Warum probieren wir es nicht einmal aus,es muß ja nicht gleich ein kompletter Pullover sein?!
Warum lassen wir nicht unsere Wünsche und Träume in die Stoffe einfließen bzw in das, was wir aus den Stoffen machen, mit denen wir uns im Alltag umgeben?
Mir haben Handarbeiten schon immer viel Freude bereitet!!!
Meist muß man die Wolle im Kaufhaus besorgen,aber Anleitung und Ideen sind leider Fehlanzeige.
Als ich einmal fragte,weshalb denn nur Wolle,Knöpfe,Garn und Stricknadeln im Angebot seien,aber das Angebot erstens sehr begrenzt ausfällt und auch niemand einem weiterhelfen kann,wenn man zB beim Sockenstricken ein Problem mit der Ferse habe,bekam ich nur ein erstauntes:
"Wer macht denn heute noch großartig Handarbeiten?" zur Antwort.
Das finde ich sehr traurig:
Handarbeiten machen Spaß,fördern die Kreativität und haben wie zB Stricken eine beruhigende Wirkung aufs Gemüt.
Außerdem ist es doch Magie pur selbst zB einen Pullover zu stricken:
Ich kann selber bestimmen,wie der Pulli aussehen soll,aus welchen Materialen er sein soll,wie lang er sein soll,welche Farben er haben darf,mit welchen Mustern ich ihn verziere,ob er einen runden Kragen bekommt oder einen V-Ausschnitt,ob ich lieber Knöpfe oder einen Reißverschluß haben will...
Das alles bestimme ich selbst,wenn ich mir einen Pulli stricke.
Außerdem macht es mir Freude,dabei zuzusehen,wie er durch meine Arbeit immer weiter wächst.
Oder wenn ich einen Teppich knüpfe,was ich schon 2mal getan habe,in meiner Wohnung befinden sich 2 selbstgeknüpfte Teppiche-habe ich nicht nur die Möglichkeit als Knüpfmaterial richtige,echte,dicke Wolle zu nehmen,sondern kann auch in jeden Knoten,den ich knüpfe bestimmte Energien mit hineinknüpfen für zB Schutz.
Meine Fellnasen liegen übrigens am liebsten auf diesen selbstgeknüpften Exemplaren,die gehören eindeutig zu den Lieblingsplätzen.
Und im Winter bekomme ich keine kalten Füße beim Barfußlaufen durch die Wohnung!
Die drei Schwestern,die Nornen sind ebenfalls Frauen,die gerne handarbeiten:
Urd spinnt den (Lebens)faden,das bedeutet,was in der Vergangenheit von uns getan und gedacht wurde ergibt das Garn,aus dem unser Teppich gewebt wird,also unser Schicksal bestimmt wird.
Werdandi webt daraus einen Teppich (das durch unser eigenes Denken und Handeln verursachte Schicksal in der Gegenwart) und Skuld trennt den (Lebens)faden mit der Schere durch,wenn die Zeit gekommen ist.
Wenn ein Seemann von fantastischen Seeungeheuern erzählt,lachen wir ihn aus und sagen ihm,er solle nicht soviel Seemannsgarn spinnen.
Oder erinnern wir uns an die "Nebel von Avalon":
Morgaine bestickte die Schwertscheide von Excalibur mit magischen Symbolen,damit König Arthur in der Schlacht geschützt sein sollte.
Warum verzichten wir heutigen Hexen auf diese einfache und doch schöne und wirkungsvolle Magie????
Warum meinen wir,die gekauften Sachen wären besser und chicer,als die,die wir mit unsere eigenen Fantasie und unseren eigenen Händen herstellen können,bzw warum denken manche sogar diese Sachen wären minderwertig?
Warum wird man,wenn man sich getraut,in der Straßenbahn das Strickzeug auszupacken dumm angeklotzt oder sogar verspottet?
Warum dieses Klischee der sockenstrickendenden Oma?
Jede/n,den/die ich kenne,der/die einmal ein Paar selbstgestrickte Socken getragen hat,sagt mir,daß es vorallem im Winter nichts besseres gäbe.
Außerdem erhalten wir uns nicht nur die Fantasie,bestimmen unsere Mode selbst,wenn wir unsere Kleider selber häkeln oder stricken,es macht uns auch ein Stück unabhängiger,in diesem Falle von der Textilindustrie.
Nach dem Krieg zB haben die Frauen, wenn ein Pulli zu kurz wurde fürs Kind,einfach den Saum geöffnet und angestrickt.
Aus Hakenkreuzfahnen und Uniformteilen haben sie Kleider für ihre Familien gearbeitet,als Stoffe und Fertigprodukte Mangelware waren.
Heute wären die meisten Frauen dazu nicht mehr in der Lage:
Sie wissen nämlich gar nicht mehr,wie frau so etwas macht.
Sie lassen sich die Mode von einigen wenigen vorschreiben und machen nur nach,statt sich selbst etwas auszudenken,was ihnen gefällt und zu ihnen paßt.
Sie verzichten auch auf die Magie,die diesen selbstgearbeiteten Dingen innewohnt:
Ein guter Freund von mir ist Türke,er erzählte mir mal,daß seine Mutter auch Teppiche geknüpft und Bettwäsche bestickt hat für ihre Aussteuer.
Damals saßen die Frauen des Dorfes zusammen,wer etwas gut konnte,zeigte es den Anderen,dabei wurde über die Träume und Wünsche für die Zukunft gesprochen und alte Geschichten wurden erzählt.
Das diente dem Zusammenhalt der Frauen und Mädchen ,also letzendlich dem Wohl des ganzen Dorfes.
Wenn seine Mutter heute eine dieser selbstgearbeiteten Dinge sieht oder anfaßt,erinnert sie sich immer daran,wie es war,als sie das entsprechende gemacht hat,sie denkt an ihre Träume und die alten Geschichten,die Handarbeiten wurden zu einer Brücke,sie sind wie der berühmte Knoten im Taschentuch:-
eine Erinnerungsstütze.
Warum nur verzichten wir moderne Frauen auf den Spaß,die Kreativität und Unabhängigkeit,die uns Handarbeiten bringen können?
Warum nehmen wir lieber eine Beruhigungspille,anstatt uns durch Stricken zu beruhigen?
Warum laufen wir alle in denselben Sachen rum,nur weil uns jemand sagt,daß das modern sei und lassen uns auch äußerlich gleichschalten und abhängig machen von der Industrie?
Es heißt nicht umsonst:Wie innen,so außen:
wer also schon äußerlich völlig genormt ist,wie sieht es da wohl mit dem Inneren,mit dem Geist aus?
Womit auch geklärt ist,warum die Herrschenden keinerlei Interesse daran haben,die Menschen für Handarbeiten zu interessieren,es dient der Gleichschaltung der Menschen unter dem Deckmäntelchen der Gleichstellung von Mann und Frau:
Handarbeit wurde mit der Begründund von den Stundenplänen vorallem der Mädchen gedrängt,es würde die Mädchen in die Rolle des Hausmütterchens hineinstecken.
Kreative,unabhängige,selbstdenkende Menschen sind eben die allergrößte Gefahr für gewisse Herrschaften:alles was dazu dient,daß Menschen eben zu dieser Gefar werden,wie zB Handarbeiten,wird verdrängt,als altmodisch erklärt usw.
Warum probieren wir es nicht einmal aus,es muß ja nicht gleich ein kompletter Pullover sein?!
Warum lassen wir nicht unsere Wünsche und Träume in die Stoffe einfließen bzw in das, was wir aus den Stoffen machen, mit denen wir uns im Alltag umgeben?
Mir haben Handarbeiten schon immer viel Freude bereitet!!!
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