Familienfeiern
Sicher kennt das jeder:
Einladung zu Taufen,Konfirmationen,Hochzeiten,Beerdigungen etc von Verwandten oder Kollegen.
Wenn man zu den Jubilaren ein gutes Verhältnis hat und auch im normalen Alltag Kontakt pflegt,sind solche (Familien)feiern sicher eine wunderschöne Sache und eine Möglichkeit,mal wieder alle auf einmal zu sehen.
Doch was ist,wenn kaum Kontakt miteinander hat,bzw sich der Kontakt zueinander auf besagte Anlässe beschränkt?
Oder schlimmer noch:
Wenn man seit vielen Jahren ein gespanntes Verhältnis oder gar Streit mit den lieben Verwandten hat?
Ist es wirklich so sinnvoll und nötig,dort hinzugehen,nur weil es sich so gehört oder weil man der Sippschaft zeigen will,daß es einem gut geht,man also Rolex,Ludwigsburger Porzellan (die Kaffekanne kostet 500Teuro) und Designerklamotten vorführen will um es der buckeligen Sippschaft mal so richtig zu zeigen,um sie vor Neid grün und gelb werden zu sehen???
Ich meine Nein.
Anlaß zu dieser Überlegung ist das Drängen meiner Mutter,ich solle doch am Sonntag mit in die Kirche kommen zur Amtseinführung meines ältesten Stiefbruders.
Er ist evangelisch-methodistischer Pfarrer und hat eine neue Gemeinde zugeteilt bekommen.
Daß ich es grundsätzlich aus Prinzip ablehne,eine christliche Kirche zu betreten,ist meiner Mutter dabei völlig egal bzw sie kann das nicht nachvollziehen und was sie nicht verstehen kann,das kann sie auch nicht akzeptieren.
Ich käme mir vor wie eine Verräterin am Heidentum,würde ich eine christliche Kirche betreten und außerdem spürt der Kirchendämon,daß ein Feind,eine Ungläubige da ist,was bedeutet,daß es möglich ist,daß ich mir einen Fluch auflade.
Kein schlimmer,aber wenn ich es vermeiden kan,daß ich mir zB die Knochen irgendwo stoße oder einen Termin verpasse,vermeide ich solche Mißgeschicke.
Was noch dazukommt:
Mit meinen beiden ältesten Stiefbrüdern habe ich seit vielen Jahren keinerlei Kontakt mehr und will auch keinen mehr.Die sollen ihr Leben leben und ich leb meines!
Vorallem die Ehefrauen sind überhaupt nicht meine Kragenweite,was auf Gegenseitigkeit beruht!
Ich mag keine Scheinheiligkeit,ich habe nichts gegen fromme Menschen,egal zu welcher Religion sie gehören,aber ich verachte Scheinheiligkeit.
Ich weiß schon jetzt,wenn ich mich von meiner Mutter weichklopfen lassen sollte,doch mitzugehen,werden die wieder damit beschäftigt sein,mich anzuklotzen um sich dann hinterher das Maul darüber zu zerreißen,wie unmöglich ich angezogen wäre.
Nun ja,ich mag eben den typisch spießig,altbackenen pietistischen Stil nicht,sondern laufe lieber sagen wir mal alternativ rum.Sauber und ordentlich,aber nicht spießig.(Siehe dazu www.chapati-design.de.Solche Sachen mag ich).
Wozu soll ich mir das antun?
Nur damit meine Mutter ihren Willen hat????
Nur damit die bucklige Sippschaft wieder was zum Hetzen hat?
Außerdem tragen mir vorallem meine Schwägerinnen nach,daß ich Mamas Liebling bin und die Möglichkeit erhalten habe,Abitur zu machen,im Gegensatz zu ihnen.
Daß ich die besseren Noten hatte,wird einfach vergessen.
Ich verstehe das allgemein nicht:
Warum tut sich das überhaupt jemand an,mit Leuten zusammenzusitzen,die einem entweder egal sind,oder die man gar nicht mag,mit denen man halt zufällig verwandt ist???
Mir sind meine Freunde wichtiger,als meine sogenannte Verwandtschaft:
Mein Ex ist mein allerbester Freund,dieser Mann ist für mich wie ein großer Bruder,deshalb nenne ich ihn auch so.
Oder meine jahrelange Freundin und meine Lieblingsschamanin:
Das sind die Menschen,deren Gesellschaft ich im Alltag geniesse und deren Meinung ich schätze.
Mit denen feiere ich doch dann auch die Feste und nicht mit denen,die mir nichts bedeuten,die eh nur schlecht über mich sprechen.
Ich denke das Grundproblem ist dieses "das gehört sich so":
Man hat Angst,etwas zu tun,was angeblich nicht richtig ist,oder will jemand anderem einen Gefallen tun und überwindet sich deshalb und geht zu solchen Zusammenkünften.
Oder man will den Erbonkel nicht vergrämen und kommt nur,weil man auch wirklich erben will.
Das finde ich unehrlich und heuchlerisch.
Warum befreien wir uns nicht von solchen gesellschaftlichen Zwägen,die doch nichts gutes bringen,sondern alte Wunden aufreißen und/oder bestehende Antipathien oder gar Feindschaften bestärken?
Haben wir doch den Mut und sagen Nein!
Bleiben wir doch bei solchen Feiern fern,die wir nur aus Gefälligkeit oder zur Bestätigung unseres Egos besuchen!
Also ich werde am Sonntag nicht zu dieser Einführung gehen.
Soll meine Mutter sauer sein,die wird auch wieder süß!
Nachtrag:
Wer diesen Beitrag gelesen hat,den bitte ich,den nachfolgenden Beitrag,mit dem Titel "Versöhnung" vom 13.Oktober ebenfalls zu lesen!
Einladung zu Taufen,Konfirmationen,Hochzeiten,Beerdigungen etc von Verwandten oder Kollegen.
Wenn man zu den Jubilaren ein gutes Verhältnis hat und auch im normalen Alltag Kontakt pflegt,sind solche (Familien)feiern sicher eine wunderschöne Sache und eine Möglichkeit,mal wieder alle auf einmal zu sehen.
Doch was ist,wenn kaum Kontakt miteinander hat,bzw sich der Kontakt zueinander auf besagte Anlässe beschränkt?
Oder schlimmer noch:
Wenn man seit vielen Jahren ein gespanntes Verhältnis oder gar Streit mit den lieben Verwandten hat?
Ist es wirklich so sinnvoll und nötig,dort hinzugehen,nur weil es sich so gehört oder weil man der Sippschaft zeigen will,daß es einem gut geht,man also Rolex,Ludwigsburger Porzellan (die Kaffekanne kostet 500Teuro) und Designerklamotten vorführen will um es der buckeligen Sippschaft mal so richtig zu zeigen,um sie vor Neid grün und gelb werden zu sehen???
Ich meine Nein.
Anlaß zu dieser Überlegung ist das Drängen meiner Mutter,ich solle doch am Sonntag mit in die Kirche kommen zur Amtseinführung meines ältesten Stiefbruders.
Er ist evangelisch-methodistischer Pfarrer und hat eine neue Gemeinde zugeteilt bekommen.
Daß ich es grundsätzlich aus Prinzip ablehne,eine christliche Kirche zu betreten,ist meiner Mutter dabei völlig egal bzw sie kann das nicht nachvollziehen und was sie nicht verstehen kann,das kann sie auch nicht akzeptieren.
Ich käme mir vor wie eine Verräterin am Heidentum,würde ich eine christliche Kirche betreten und außerdem spürt der Kirchendämon,daß ein Feind,eine Ungläubige da ist,was bedeutet,daß es möglich ist,daß ich mir einen Fluch auflade.
Kein schlimmer,aber wenn ich es vermeiden kan,daß ich mir zB die Knochen irgendwo stoße oder einen Termin verpasse,vermeide ich solche Mißgeschicke.
Was noch dazukommt:
Mit meinen beiden ältesten Stiefbrüdern habe ich seit vielen Jahren keinerlei Kontakt mehr und will auch keinen mehr.Die sollen ihr Leben leben und ich leb meines!
Vorallem die Ehefrauen sind überhaupt nicht meine Kragenweite,was auf Gegenseitigkeit beruht!
Ich mag keine Scheinheiligkeit,ich habe nichts gegen fromme Menschen,egal zu welcher Religion sie gehören,aber ich verachte Scheinheiligkeit.
Ich weiß schon jetzt,wenn ich mich von meiner Mutter weichklopfen lassen sollte,doch mitzugehen,werden die wieder damit beschäftigt sein,mich anzuklotzen um sich dann hinterher das Maul darüber zu zerreißen,wie unmöglich ich angezogen wäre.
Nun ja,ich mag eben den typisch spießig,altbackenen pietistischen Stil nicht,sondern laufe lieber sagen wir mal alternativ rum.Sauber und ordentlich,aber nicht spießig.(Siehe dazu www.chapati-design.de.Solche Sachen mag ich).
Wozu soll ich mir das antun?
Nur damit meine Mutter ihren Willen hat????
Nur damit die bucklige Sippschaft wieder was zum Hetzen hat?
Außerdem tragen mir vorallem meine Schwägerinnen nach,daß ich Mamas Liebling bin und die Möglichkeit erhalten habe,Abitur zu machen,im Gegensatz zu ihnen.
Daß ich die besseren Noten hatte,wird einfach vergessen.
Ich verstehe das allgemein nicht:
Warum tut sich das überhaupt jemand an,mit Leuten zusammenzusitzen,die einem entweder egal sind,oder die man gar nicht mag,mit denen man halt zufällig verwandt ist???
Mir sind meine Freunde wichtiger,als meine sogenannte Verwandtschaft:
Mein Ex ist mein allerbester Freund,dieser Mann ist für mich wie ein großer Bruder,deshalb nenne ich ihn auch so.
Oder meine jahrelange Freundin und meine Lieblingsschamanin:
Das sind die Menschen,deren Gesellschaft ich im Alltag geniesse und deren Meinung ich schätze.
Mit denen feiere ich doch dann auch die Feste und nicht mit denen,die mir nichts bedeuten,die eh nur schlecht über mich sprechen.
Ich denke das Grundproblem ist dieses "das gehört sich so":
Man hat Angst,etwas zu tun,was angeblich nicht richtig ist,oder will jemand anderem einen Gefallen tun und überwindet sich deshalb und geht zu solchen Zusammenkünften.
Oder man will den Erbonkel nicht vergrämen und kommt nur,weil man auch wirklich erben will.
Das finde ich unehrlich und heuchlerisch.
Warum befreien wir uns nicht von solchen gesellschaftlichen Zwägen,die doch nichts gutes bringen,sondern alte Wunden aufreißen und/oder bestehende Antipathien oder gar Feindschaften bestärken?
Haben wir doch den Mut und sagen Nein!
Bleiben wir doch bei solchen Feiern fern,die wir nur aus Gefälligkeit oder zur Bestätigung unseres Egos besuchen!
Also ich werde am Sonntag nicht zu dieser Einführung gehen.
Soll meine Mutter sauer sein,die wird auch wieder süß!
Nachtrag:
Wer diesen Beitrag gelesen hat,den bitte ich,den nachfolgenden Beitrag,mit dem Titel "Versöhnung" vom 13.Oktober ebenfalls zu lesen!
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